GEW
Baden-Württemberg

GEW Baden-Württemberg unterstützt JugendSachbuchPreis

Die Leseförderung ist für viele Lehrer/innen und Erzieher/innen ein tägliches Geschäft. Der Zugang zur Literalität stellt eine Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an unserer Gesellschaft dar. Gerade für Kinder und Jugendliche aus eher bildungsfernen Familien stellt die Förderung des Lesens durch Kindergärten und Schule eine notwendige Unterstützung dar.

Es gibt viele Einrichtungen und Preise, die sich der Leseförderung verschrieben haben. In der GEW kümmert sich die AJuM (Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien) darum, regelmäßig Bücher vorzustellen, die von besonderer Qualität sind. Sie vergibt deshalb monatlich den Lesepeter.

In Baden-Württemberg engagiert sich der „Verein für Leseförderung e.V.“ unter seinem 1. Vorsitzenden Theo Kaufmann um Aktionen und Initiativen für eine nachhaltige Leseförderung. Dabei stehen vor allem die Kinder und Jugendliche im Zentrum, die von den bereits existierenden Leseförderkonzepten noch nicht erreicht werden. Ganz besonders leseschwächere Kinder und Jugendliche sind mit dem Anspruch, den literarische Kinder- und Jugendbücher stellen, manchmal überfordert. Und viele dieser Kinder und Jugendlichen konnten in der bisher den Wert eines literarischen Textes für sich noch nicht entdecken. Der Verein für Leseförderung vergibt deshalb einen JugendSachbuchPreis für neu erschienene Sachbücher für Kinder und Jugendliche. Über 40 Juror/innen begutachten neu erschienene Sachbücher aus dem deutschsprachigen Raum. Jedes der Mitglieder hat einen Titel für den JugendSachbuchPreis nominiert. Aus dieser Vorschlagsliste (siehe Homepage des Vereins) wird nun das Buch ausgewählt, das den Jugendsachbuchpreis erhält.

Die GEW Baden-Württemberg finanziert den Jugendsachbuchpreis mit 1.000 Euro. Sie leistet damit einen Beitrag, Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Literatur zu ermöglichen.

Michael Hirn